API – Informationsaustausch ist der Schlüssel zum Erfolg!

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Haben sie sich schon mal gefragt, was die Kernaufgabe der Digitalisierung ist? Warum machen wir das? Was die tiefe Vision dahinter? Eh klar ! Prozesse optimieren, Märkte besser verstehen, Arbeiten vereinfachen und schneller erledigen, überwachen,steuern, regeln, Kunden das richtige Produkt anbieten, Verkauf optimieren, Wartung besser planen, … Vielfältig sind die Antworten. Gräbt man da aber tiefer, bleibt zum Schluss ein einziger Zweck übrig: Daten austauschen! Es geht immer darum erfasste bzw. erarbeitete Daten bzw. Informationen mit anderen Mesnchen oder Maschinen auszustauschen, nicht mehr und nicht weniger! Das ist überhaupt nicht neu. Schon immer seit es wohl Menschen gibt, waren diejenigen erfolgreich, die es verstanden haben Informationen über ihr Produkt oder Dienstleistung mit möglichst vielen zu tauschen.

Unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft drängt ja nur darauf möglichst viel Information zu liefern, aber auch zu bekommen. Deshalb gab es Erfindungen wie: Rauchzeichen, Brieftauben, Telegraphen, Telefon, Fax, Internet,… Informationen sind die Triebfeder allen Fortschritts! Und die Digitalisierung macht jetzt nichts anderes. Digitalisierung macht nur den Schritt zur Maschine. Nun können Menschen mit Maschinen, ja sogar Maschinen untereinander Daten und Informationen austauschen. Und wie auch in der Vergangenheit eine neue Informationsmöglichkeit die Menschheit beflügelte, so wird auch die Digitalisierung das tun.

Informationen mit Maschinen austauschen – Wie geht das? Nun von unserer Arbeit am Computer kennen wir das bereits. Wir haben in der einfachsten Form Tastatur und den Monitor. Mit diesen beiden Werkzeugen „kommunizieren“ wir mit der Maschine (Computer). Wie aber sprechen Maschinen oder elektronische Systeme (Software) miteinander? Was brauchen die dazu?

Der  Fachbegriff ist API „Application Programming Interface“.


Wikipedia definiert die API wie folgt:

Eine Programmierschnittstelle, genauer Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung, häufig nur kurz API genannt (englisch application programming interface, wörtlich‚ Anwendungs­programmier­schnittstelle‘), ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird.



Schon seit es Computer und Software gibt, gibt es auch APIs. Diese sind üblicherweise den Programmierern (Softwareentwicklern) bekannt und waren lange Zeit durch und durch proprietär gebaut. Das heißt, diese Schnittstellen zum Datenaustausch sind immer anders aufgebaut und brauchen umfassende Dokumentation und oft auch Code-Beispiele, um verstanden zu werden. Ein Dschungel an Protokollen, Datenformaten usw. macht die Kommunikation schwer. Es war zeitaufwenig so den Maschinen das Kommunizieren beizubringen.

Mit dem Durchbruch des Internet-Zeitalters wurden aber die Karten neu gemischt. Plötzlich gibt es ein Kommunikationsnetz, welches mit weitgehend Standardisierten Methoden die Möglichkeit bietet weltweit Daten auszustauschen. Die Protokolle sind eine Handvoll, die man können muss. (Ohne näher darauf einzugehen, sind das beispielsweise TCP/IP, HTTP, usw). Und auch bei den Datenformaten bleiben im Großen und Ganzen nur eine überscheubare Anzahl übrig (Beispieslweise HTML, XML oder JSON).

Somit ist es wohl sinnvoll auch die APIs von Maschinen, Anlagen und Software auf diese Formate zu trimmen. Es macht vor allem auch deshalb Sinn, weil dieses Formate des Internets weltweit Gültigkeit haben, standardisiert sind (RFC- Normengruppe) und damit von den Pogrammierern schnell verstanden werden. Entwicklungszyklen verkürzen sich massiv und Systeme sind einfacher vernetzbar. Das ist genau das, was die Digitalisierung braucht. Zusammengefasst wird diese neue Sicht auf APIs mit der Abkürzung REST (Represential State Transfer).


Wikipedia definiert die REST wie folgt:

Representational State Transfer (abgekürzt REST, seltener auch ReST)

bezeichnet ein Programmierparadigma für verteilte Systeme, insbesondere für Webservices. REST ist eine Abstraktion der Struktur und des Verhaltens des World Wide Web. REST hat das Ziel, einen Architekturstil zu schaffen, der die Anforderungen des modernen Web besser darstellt. Dabei unterscheidet sich REST vor allem in der Forderung nach einer einheitlichen Schnittstelle von anderen Architekturstilen.

Der Zweck von REST liegt schwerpunktmäßig auf der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Anders als bei vielen verwandten Architekturen kodiert REST keine Methodeninformation in den URI, da der URI Ort und Namen der Ressource angibt, nicht aber die Funktionalität, die der Web-Dienst zu der Ressource anbietet. Der Vorteil von REST liegt darin, dass im WWW bereits ein Großteil der für REST nötigen Infrastruktur (z. B. Web- und Application-Server, HTTP-fähige Clients, HTML- und XML-Parser, Sicherheitsmechanismen) vorhanden ist, und viele Web-Dienste per se REST-konform sind. Eine Ressource kann dabei über verschiedene Medientypen dargestellt werden, auch Repräsentation der Ressource genannt.


(REST) APIs sind das Schlagwort der Maschinen – Maschinen- Kommunikation. Die Basis der Digitalisierung. Als Unternehmer ist man angehalten zukunftsfähige Produkte zu bauen und Bestandteil solcher zukuntsträchtigen, elektronischen Produkte muss eine ausgereifte, einfache zu programmierende, allgemein gültige und gut dokumentierte, am besten selbstsprechende (REST) API sein. Ihre Produkte müssen selbst in der Lage sein Informationen zu tauschen, wie es die Menschen seit Jahrhunderten untereinander und seit wenigen Jahrzehnten mit Maschinen tun. Das Öl des 21. Jahrhunderst sind Informationen und Daten, die zwischen Menschen und Menschen, zwischen Menschen und Maschinen und zwischen Maschinen und Maschinen ausgetauscht werden. Richte den Fokus darauf!

     

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