Smart Data – Big Data – 5 Regeln für ein effizientes Daten – Dashboard





Daten-Dashboards sind ein zentrales Element der Entscheidungsfindung in modernen Managementprozessen geworden. Man braucht die Daten selbst aber auch die schnelle und verständliche visuelle Darstellung, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können und falls man sich mal geirrt hat, auch schnell korrigieren zu können. Denken sie nur mal daran, wie oft man in einem Meeting sitzt in dem endlos diskutiert und anschließend vertagt wird, nur weil noch Daten fehlen. Hätte man da schnellen Zugriff auf Daten und ein intuitiv und schnell erstellbares Dashboard zur Datenvisualsierung könnte die Entscheidung sofort getroffen werden. Es würde viel an Zeit gespart! Unmittelbarer und uneingeschränkter Zugriff auf Daten durch die Entscheidungsträger ist ein Muss in einem modernen Unternehmen. Das liefern gut gemachte Daten – Dashboards. Folgende Dinge sollten sie für die Erarbeitung von Dashboards mit hoher Usability aber unbedingt beachten:

1 Betrachte und verknüpfe alle Daten im Unternehmen

Die Zeit als in Unternehmen Daten zentralisiert zusammengefasst, analysiert und dargestellt wurden scheinen vorbei zu sein. Heute werden in allen Unternehmensbereichen Daten generiert, welche verteilt abgelegt werden, trotzdem aber in Verbindung stehen. Es macht Sinn den Entscheidern grundsätzlich alle nur möglichen Daten zur Verfügung zu stellen und ihnen selbst den Blick darauf gestalten zu lassen. Damit schaffen sie Mehrwert und schnellere Entscheidungsfähigkeit. Es ist also wichtig eine Datenlandkarte – wo liegen, welche Daten, wann –  zu erstellen und den Benutzern den Zugriff darauf zu geben, auch wenn es im ersten Schritt nicht unbedingt für einzelne notwendig erscheint. Die Digitalisierung dreht die Denkweise: Wir erheben nicht mehr Daten um eines bestimmten Themas wegen, sondern wir erheben einfach alle möglichen Daten und sehen dann was die uns sagen können. Dazu sind aber auch verschiedene Perspektiven der Betrachtung notwendig.

2 Nimm Messgrößen, die die Wirklichkeit zeigen

Messgrößen (metrics) sind berechnete Wert aus ihren Grunddaten. Messgrößen haben ausschließlich den Grund den Zustand eines Systems Auskunft zu geben. In unserem Fall eben der Zustand eines Unternehmens, einer Abteilung, eines Prozesses. In einem guten Daten-Dashboard sind auf jeden Fall Messgrößen enthalten, diese sollten aber wohl bedacht sein. Stellen sie sich folgende Fragen:

  • Welche Messgrößen brauche ich zur Darstellung meiner Zielvorgaben?
  • Ist die Messgröße genau genug?
  • Ist die Messgröße wichtig genug um am Daschboard dargestellt zu sein?

Generell sollte man mit Messgrößen sparen. 3-5 Messgrößen müssen für einen Fachbereich reichen. Hat man mehr, stelle ich hier die Theorie in den Raum, dass man sich trotzdem auf nicht mehr als 3 konzentriert. Die übrigen sieht man eher selten bis gar nicht an und da sollten man sich die Frage stellen, warum man sie überhaupt auswertet.



3 Benutze gute visuelle Darstellungen

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Für die Darstellung von Daten sind visuelle Darstellungen unumgänglich. Nur so können wir Abnormitäten oder Korrelationen schnell erfassen. Versuchen sie mal aus einer Excel-Datentabelle mit 5000 Einträgen Informationen rauszuholen, und dann machen sie gleiches indem sie die Daten in einen Graphen bringen. Es gibt viele Darstellungsformen, die sich je nach Datentyp für die Darstellung eignen. Dazu gehört es auch visuelle Hilfsmittel wie Trendlinien, gleitende Durschnitt usw. zu verwenden. Sie helfen bei der Interpretation von Daten enorm. Sind zu einer Darstellung auch Zielvorgaben gemacht, dann zeigen sie die Zielwerte auch im Diagramm, wenn möglich auch grafisch. MS Excel stellt da schon einiges zur Verfügung. Noch besser ist aber MS Power BI. Hier kann man ganz einfach und schnell wirklich aussagekräftige Dashboards bauen und die machen auch Eindruck!

4 Benutze und teile die Daten

Ein Dashboard ist nur dann gut, wenn es auch verwendet wird. Erst wenn man damit arbeitet, erkennt man den Mehrwert aber auch, was man besser machen kann. Niemand schafft im ersten Wurf die perfekte Lösung. Das gilt auch für den Aufbau eines Dashboards. Erst wenn man damit arbeitet, erkennt man die Verbessungspotentiale und kommt auch auf weitere Darstellungsmöglichkeiten. Noch besser ist es ein Dashboard mit mehrere Mitarbeitern zu teilen. Je mehr damit arbeiten, umso mehr bringt es auch. Echte Profis sollten die Daten immer verfügbar haben. Mobile und über Internet zur Verfügung gestellte Daten – Dashboards sind die Champions-League. Hier ist zwar der Schutz der Daten gegen unbefugten Zugriff ein Thema, das lässt sich aber heutzutage mit tragbarem Aufwand lösen. Insbesondere Cloudlösungen wie auch MS Power BI oder tableau können das.

5 Bleibe Konsequent am Ball

Der Aufbau eines Datenmanagementsystems (Verwaltung, Verarbeitung, Darstellung,…) für das digitale Zeitalter ist aufwendig. Derzeit sprießen neue Werkzeuge zur Datenanalyse wie Pilze aus dem Boden. Nicht alle sind brauchbar, aber es doch wert einen Gedanken daran zu verschwenden. Es ist  sehr wichtig einerseits konsequent die bereits bestehenden Datenanalysewerkzeuge einzusetzen und weiter zu entwickeln aber auch neue Möglichkeiten, Werkzeuge ständig im Auge behalten.

Wieviel Energie können wir sparen? Wie können sie Ihre Supply Chain verbessern? Welchen Umsatz können wir erreichen? Wohin entwickelt sich der Lagerstand? Wie viel an Budget ist schon verbraucht? uvm. Daten können diese Fragen beantworten. Dashboards helfen diese schnell zu erfassen zu interpretieren und Massnahmen zu setzen! Je besser Dashboards desto besser das Management und umso größer der Unternehmenserfolg!



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